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Jahreszeiten – Gedichte von Hannelore Michel

 Herbst

Wenn Tau in den Netzen der Spinnen hängt,
der Sommer Abschied nimmt
und der Herbst anfangt.

Wenn die späten Früchte reifen,
die letzte Blume im Garten blüht, lässt er seine Nebel schweifen,
Wehmut zieht durch das Gemüt. Wenn die Wälder bunt erstrahlen,
die Blätter von den Bäumen fallen,
singen die Vögel ihre Abschiedsmelodien. Ehe sie nach dem Süden ziehen.

Machen die Herbststürme sich breit, keiner gerne in Deutschland bleibt.
Viele haben es den Vögeln abgeschaut,

sich ein Winterquartier im Süden Europas gebaut.
Doch wer sich auf sein Spiel einlässt,
der hat Spaß daran,
wenn die Regentropfen ans Fenster klopfen
und der Wind seine Melodie durch den Schornstein bläst.

Gemütlich sitzen wir dann im warmen Haus,
bei Grog und Bratäpfeln halten wir alle Bosheiten des Herbstes aus.
Jede Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz und Sinn,
so verläuft das Jahr interessanter und geht nicht im gleichen Trott dahin.

Hannelore Michel

 

drehende Herzen

 

 

 

Herbststürme

Spürt ihr die Ruhe hinter dem Fenster,
es beginnt die Zeit der lauten und leisen Gespenster.

Der Herbst kommt mit Nebel und Sturm im Gepäck,
die Vögel ziehen nach Süden, aus unseren Gefilden weg.

Es wüten Stürme und Nebel überzieht Feld und Flur,
schicksalhafte Ereignisse hinterlassen ihre Spur.

Die Bäume verlieren ihr buntes Blätterkleid,
der Tag verrinnt in der Dunkelheit.

Finstere Gedanken schleichen in unserem Sinn,
die Fröhlichkeit des Sommers ist dahin.

Wir verkriechen uns in die Einsamkeit,
das ist das Übel dieser Jahreszeit.

Hannelore Michel

 

michel6

 

 

 

Weihnachten

Wenn der Herbst zu Ende geht,
ein schönes Fest vor der Türe steht. Es beginnt mit dem Advent,
wo überall ein Lichtlein brennt.

Die Fenster werden mit Schwibbogen und Pyramiden geschmückt,
das festliche Leuchten unser Auge entzückt,
uns wird ganz warm ums Herz,
es vertreibt die trüben Gedanken und den Schmerz.

Aus den Häusern hört man Weihnachtslieder klingen,
die sollen die richtige Stimmung bringen.

Wenn das Weihnachtsfest näher rückt, wird ein schöner Baum geschmückt,
wo am Heilig Abend die Kugeln: im Schein der Kerzen blitzen, dann sieht man die Familie friedlich zusammen sitzen.

Alle Sorgen werden weggeschoben,
für das neue Jahr aufgehoben.

Nur die Freude über das Schenken ist auf der Strecke geblieben,
das hat die neue Zeit mit ihrem Konsumrausch vertrieben.

Du brauchst dich nicht mehr über Geschenkideen zu quälen,
denn nur noch die Moneten zählen.

Wo sind sie geblieben, die Zeiten,
wo man sich noch freute über Kleinigkeiten?

Die noch was vom Sinn des Festes verstehen, sieht man in die Kirche gehen.

Sie hören sich die Geschichte an.
wie das Leben von Jesus Christus begann.

Nach den Festtagen jeder mit Wehmut erkennt, die Zeit, die rennt und rennt.

Dem alten Jahr wird ein Ende gemacht,
mit Knallern und Raketen in der Silvesternacht.

Nach dem Genuss von reichlich Wein und Sekt, wird die Lust zum Tanzen geweckt,
gutes Essen gehört auch dazu, dann ist das Jahr vorbei im Nu.

Das neue Jahr meistens mit einem Kater beginnt, hoffen und wünschen wir,
dass es uns Glück und Gesundheit bringt.

H. Michel 2004

 

 

Advent

Festlich geht das Jahr zu Ende, mit einer Zeit, die jeder kennt, man nennt sie den Advent.

Eine Zeit, die die Dunkelheit der kurzen Tage unterbricht,
denn in jedem Fenster brennt ein Licht.

Nach Räucherkerzen duftet es im Raum,
doch am schönsten ist die Erfüllung vom Kindertraum

In der Babyzeit, waren es Tiere zum Kuscheln und Quietschen als Zeitvertreib.
Im Kindergartenalter dann, fing es mit den Puppen an.

Mit einer Babypuppe die Wunschliste begann,
die man waschen und windeln kann.

Doch den Eltern ließ man keine Ruh,
so kamen Puppenbett und Puppenwagen noch dazu.

Dann stand auf dem Wunschzettel,
dreimal darfst du raten, ein moderner Kaufmannsladen.

Danach träumte man sogleich, von einem kleinen Puppenreich.
Es erfüllte sich auch dieser Traum,
ein Puppenhaus stand unter dem Tannenbaum.
Mit kleinen Möbeln voll, es war einfach toll.

Heute träumt man auch noch gern,
nur andere Puppen sind modern. Eine Barbiepuppe muss es sein,
groß, schlank, chic und fein.

In Erfüllung geht auch dieser Traum, es glänzt nach Barbie der ganze Raum.

Die Träume der Jungen sind und waren, etwas zum Bauen und Fahren.
Einst war es ein Wagen, gezogen von einem Pferd,
heute ist es ein Auto, das ferngesteuert fahrt.

Indianerspiele sind nicht mehr modern,
jetzt Supermann und Bösewicht zum Spielen gehören.

Doch geblieben ist der Traum, im Advent
von den Wünschen unterm Tannenbaum, die ein jeder kennt.

Hannelore Michel 2008

 

 

Dezember

Helle Lichter in den Fenstern weit und breit,
es beginnt die Weihnachtszeit.

Im kühlen Raum, startbereit der Tannenbaum,
mit glänzenden Kugeln, Bändern, Schleifen, glitzernden Lamettastreifen,

wird er Heiligabend geschmückt,
Weihnachtsbraten gut gespickt,

leuchtende Augen unterm Weihnachtsbaum,
alles ist wie ein Traum.

Hannelore Michel

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